Vor kurzem hat mich meine innere Leere wieder mal ein Buch aufsaugen lassen:
(Dale Carnegie-Sorge dich nicht,lebe)
Gerade gestern Nacht beendet, gab es mir doch mal wieder eine Antwort auf eine nicht gestellte Frage.
Obwohl mir nicht bewusst war, das ich mich sorgte - mir nicht bewusst war, das ich Probleme habe - so hat mir das Buch doch meine Emotionen erklärt, die ich so mit mir rumschleppe. Was ich als kontrollierte Leere -damit auch nicht vorhandene Gedanken gemeint- empfand, war der Emotion nach eher Angst, Sorge. Ich wusste nicht wie das sein konnte, da ich meine Gedanken ja in die richtung Kontrollierte, wie ich sie haben wollte. Ich denke nur, wenn ich es will - und das ist selten.
Nun zeigte mir das Buch aber, das genau das mein Problem ist - dummerweise schlug es mir doch glatt meine eigenen Überzeugungen um die Ohren.
Natürlich, wie dumm von mir..
Das Buch hatte recht - natürlich ist es wichtig, seine Gedanken zu kontrollieren und auf ein Mindestmaß zu beschränken - immerhin machen Gedanken Emotionen - dies wurde aber hier nicht erwähnt.
Ich hatte den Umkehrschluss vergessen, ja, schier mißachtet..
logischerweise funktioniert unser internes Emotions-Konvertierungsmodul in beiden richtungen:
Gedanken zu Emotion und Emotion zu Gedanken.
Somit hatte ich zwar meine Gedanken als Auslöser für ungewollte Emotionen unter Kontrolle, aber die Emotion als Auslöser für ungewollte Gedanken nicht!
Das Buch erzählte, das man Denken muss - aber in Form einer Aufgabe, wie Mathematik.
Diese Art "gedanken" lassen daher keine Zeit für Sorgen oder Ängste, sie ermöglichen einen sachlichen und klaren Verstand in jeder Lebenssituation. Als Beispiel wurden jegliche Dinge genommen, die wir oft automatisch tun, um uns von irgendwas schlimmen abzulenken, wie ein Todesfall in der Familie oder so. Wir fangen an uns mit irgendwas zu beschäftigen, was keine Gedanken zulässt!
Zur Erkenntnis:
Als der Autor das Gesetz des Ausgleichs erwähnte, mit dem Beispiel das die Natur keine Leere zulässt und sie immer mit etwas füllt, sobald sich eine solche Entwickelt, schien mir sein Vergleich das Leere in unserem Köpfen ebenfalls von der Natur gefüllt wird - und zwar durch Emotionen, die dann zu Gedanken werden - wie ein aufgehen einer Lichterkette.
Hab ich also das ganze falschrum angefangen? Wie war das, Huhn oder Ei?! Hmpf..
Ab da erschien mir wieder alles klar und logisch - da war wieder mein Blickwinkel in dem Bereich wo ich mich auskannte - Naturgesetze.
Die lösung also, um solche emotionalen Dinge loszuwerden ist zum einen also Arbeit, geistige Arbeit. Ob ich nun meine Probleme Aufschreibe, als ob ich sie mir selbst erkläre und mir denn aus den Punkten aus Lösungsmöglichkeiten einen Auswähle und verfolge, oder ob ich aufgrund des nicht-bekanntseins eines Problems einfach durch Arbiet meine Sorgen loswerde, sei egal. Nur muss mir klar sein, das wenn ich nichts tue und eine leere erzeuge, diese von der Natur gefüllt wird.
Gleichzeitig wurde mir nach diesen Gesetzmässigkeiten auch kalr, wie sich das mit den dingen verhält, die man "anzieht", wenn man sie ignoriert. Wie Frauen zum Beispiel: Wenn man sie aus seinem Kopf streicht, und sich niemals mit Frauen oder Sex beschäftigt, wird man sich vor angeboten nicht retten können. (So sollte man das wohl auch mal mit Geld machen, hehe)
Also ist klar, wenn ich mich meinen Problemen nicht stelle, ziehe ich dieses Magisch an - und nicht nur dies, sondern alles was emotional damit zu tun hat. Das gleiche bei Ängsten: Wir beschäftigen uns doch nie mit dingen die uns angst machen, richtig? Wenn wir aber nun eine Angst fühlen und dem aus dem Weg gehen wollen, verfolgt es uns immer mehr! Nun ist alles logisch, jetzt Verstehe ich
Ich hoffe ihr auch, und wenn nicht empfehle ich euch das Buch. Ich werd nun erstmal meine "Leere" mit Dingen füllen, für die ich mich entscheide - nicht die Natur - z.b. diesen Text hier
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